6/13/2009

New York

auf mehrere anfragen hin, habe ich mir nun die zeit genommen, endlich die new york bilder hochzuladen. ich arbeite gerade noch an meinem Reisetagebuch im Fach Typografie welches hier als Abschluss des Blog zu sehen sein wird.

12/11/2008

chicago

bevor es weiter nach new york geht, werde ich mal noch schnell die bilder von chicago online stellen, auf die ihr alle bestimmt schon wartet. wir hatten super tolle 3 tage im eiskalten chicago. wir sind mit dem megabus 10 stunden von kansas city nach chiago gefahren und sind um 7 frühs angekommen und hatten somit den ganzen tag zur verfügung. beim ausstieg aus dem bus sind wir in frischen schnee getappt und uns umgab eisige kälte. mega, bei der wir gewohnt haben, holte uns ab und brachte uns erst mal zu ihrem apartment. nachdem wir uns kurz aufgewärmt hatten sind wir nach dontown gefahren und haben uns die bohne angesehen, die auf viellen bildern zu sehen ist und haben uns durch viele kleine witzige geschäfte durchgewühlt. am abend sind wir dann zurück zu megan und haben eine deep dish pizza gegessen. (bilder unter diesem link) am nächsten morgen sind wir dann zum renegate art craft gegangen, wo 150 künstler handgemachte sachen, wie plüschtiere, schmuck und t-shirts, poster, weihnachtsdeko usw., verkaufen. wir haben sehr viel zeit dort verbracht und wollten eigentlich danach ins museum, haben es aber leider nicht mehr geschafft und sind stattdessen auf den deutschen christkindlmarket gegangen und haben snowballs (krapfen) gegessen, welche ich auf deutsch bestellen konnte. vom markt aus haben wir uns auf den weg zu einem der höchsten gebäude in chicago gemacht und sind mit dem fahrstuhl bis in den 96 stock gefahren um einen wahnsinns blick über die stadt bei nacht geniessen zu können. wir waren zu geizig uns ein getränk zu höchstpreisen zu leisten, deswegen sind wir nur in den toillettenraum gegangen und haben dort die fotos von der aussicht geschossen. danach gabs dann noch ein typisches chicago hot dog, welches äußerst lecker war. am nächsten tag sind wir dann endlich ins art institute und haben uns den echten hopper angesehen (link und viele andere berühmte bilder, danach sind wir wieder zur bohne um noch ein paar tagaufnahmen zu machen und weiter in ein anderes stadtviertel, in dem wir den laden threadless besucht haben und uns mit t-shirts eingedeckt. wir waren bis kurz vor unserer abreise unterwegs und haben die zeit ein wenig verpasst. wir haben uns relativ spät auf zum bus gemacht, der zug kam natürlich dann auch spät und so hatten wir am ende nur noch 5 minuten zeit bis zur abfahrt und waren nicht sicher welcher weg zum bus führt. als wir panisch aus dem zug stiegen sahen wir polizisten und fragte diese nach dem weg. die wussten auch nicht so recht wo es war. wir sagten ihnen das der bus in 5 minuten abfährt und wir uns beeilen müssten, da boten sie uns an uns zum bus zu fahren, was wir annahmen. also sind wir mit blaulicht zum bus gefahren und die polizisten haben auch forntal davor geparkt, damit der bus nicht wegfahren kann. ein krönender abschluss schöner 3 tage! ankunft um sieben frühs im frischen schnee bei macy's waren wir nur windowshopper, was bedeutet das alles sehr teuer war die bohne, welche die sillhouette von chicago "widerspiegelt" renegade hand craft sale die u-bahn hat manchmal sehr gestunken, da sich obdachlose darin aufhalten, um sich aufzuwärmen man beachte die taube zur linken, welche es wohl besonders heiß mochte video

11/30/2008

yeeeeeeeehhaaaaaaa - dallas!

hier mein unvollständiger lagebericht bevor ich tot ins bett falle. ich bin von dienstag bis heute (sonntag) mit anie nach dallas zu ihren eltern gefahren um dort mit ihnen thanksgiving zu feiern (für weitere informationen klicke man diesen link) gesagt, getan. dienstag früh um 9 sind wir losgefahren, wobei ich schon da gemerkt habe, dass mein hals gewaltig weh tut, hatte aber die hoffnung das es sich wieder gibt. wir haben innerhalb von 9 stunden 3 bundesstasten durchfahren und sind gegen 5 oder 6 dann in dallas, bzw. plano, einem vorort von dallas, angekommen, wobei mir bei dem anblick von anies elternhaus fast die augen rausgefallen wären. diese gegend ist reich, um nicht zu sagen steinreich! das haus wie auch das interiour glich einem musterhaus, so das man sich nicht traute auch nur unsaubere luft von draußen mit rein zu bringen, also behielt ich meine viren erst mal für mich. ich wurde wie eine tochter begrüßt und lernte auch edina kennen, welche auch deutsche ist und seit 5 jahren in new york lebt und arbeitet. es gab einen äußerst leckeren auflauf zum abendbrot, mit leckerem salat, danach haben wir noch eine runde gequatscht und sind dann tot ins bett gefallen, woei das wort tot mehr auf anie zutraf. sie machte sich im bett so breit, dass ich kaum ein auge zu bekam, was meine viren wachsen ließ. am nächstn morgen, frisch und munter (anie, nicht ich) sind wir mit edina und eve, anies mutter, in the mall gefahren und haben uns discount designerklamotten angesehen und edina in ihrem laden, sarar (designeranzüge und accessoires) geholfen auf weihnachtlich zu dekorieren. danach sind wir in die cheasecake bakery essen gegangen und haben ein paar stücken kuchen mitgenommen, welche so viel fett wie drei schwarzwälderkirschkuchen enthalten haben, aber sehr lecker waren. am nächsten tag, zu thanksgving, haben wir fein hausaufgaben gemacht und ich habe mich später hinlegen müssen, da ich total ausgelaugt war, weil ich nachts schlecht schlafen konnte. meine halsschmerzen wurden schlimmer und mein Appetit verschwand fast völlig, ich habe das essen aber trotzdem sehr genossen. nach einer kurzen verdauungspause sind wir dann ins kino, nur wir 5 frauen und haben uns australia angeschaut und hugh jackman angeschmachtet. der film war sogar für muttersprachler schwer zu verstehen, da mit starkem britischen akzent gesprochen wurde, aber man muss herrn jackman ja nicht unbedingt verstehen um ihn toll zu finden :-D nach dem kino haben wir bis um 12 nachts gewartet um an der midnight madness teilzunehmen, was eine shoppingnacht mit extremen rabatten ist. um 12 haben wir uns auf den weg zum designeroutlet gemacht und mussten feststellen, dass ungefähr noch 2000 andere leute die idee hatten. wir standen erst mal eine halbe stunde im stau, ganz hinten in der schlange, danach hatte anie die schnautze voll und hat sich an allen vorbeigeträngelt und auf irgendeinem farmerfeld geparkt, wie viele andere. die leute haben ihre autos an abhängen, auf fusswegen und in unwegsamen gelände geparkt, nur um ein schnäppchen zu schlagen und wir waren mittendrin. anie hatte nicht vor etwas zu kaufen und war auch nciht in größter shoppinglaune, deswegen ist die in jogginghose und hausschlappen losgezogen. amerikaner mögen es hier legger, dass habe ich schnell gelernt, das heißt aber nicht as ich mich je dazu überwinden könnte in jogginghose shoppen zu gehen! wir haben uns dann von laden zu laden durchgedrängelt und ein par schöne sachen gefunden. überall standen menschenmengen vor den kassen, an eine freie umkleidekabine war gar nicht zu denken und teilweise hatte an schwierigkeiten den laden zu betreten da der besucherstrom vor dem laden so stark war. vor einem geschäft stand eine 20 metter lange schlange menschen im regen, die alle eine billige designertasche kaufen wollten. es war einfach verrückt und unreal!
am nächsten morgen haben wir ausgeschlafen und sind dann nach downtown dallas, wobei ich mich da schon mehr als geschleppt habe. ich war total heißer und hatte extreme halsschmerzen und fühlte mich fiebrig. wir haben uns die stelle wo john f. kennedy erschosen wurde angesehen, was einfach nur eine strasse ist, und fotos mit den longhorns gemacht und nach cowboyboots gesucht. in der galeria, welche 3 mal so groß wie die altmarktgalerie in dresden ist, hat anie sich ein paar sachen gekauft während ich halbtot in der umkleidekabine hing und nicht mehr gradeaus gucken konnte. sie hat mich dann nach hause gefahren, wo ich um 6 abends ins bett gefallen bin und bis um 9 am nächsten morgen versucht habe zu schlafen, mich aber schitzanfälle und halsschmerzen davon abgehalten haben. an diesem tag wollten wir eigentlich wieder nach lawrence zurückfahren, da ich aber nach einer halben banane zum frühstück schon satt war und gemerkt habe, wie alles blut aus meinem kopf wich und ich gleich umkippen würde, beschloss anies mutter mich zum arzt zu fahren. der hat mir antibiotika verschrieben und gemeint, dass ich wohl einen virus habe. anies mutter hatte mir in der zwischenzeit ein cranberryküchlein gekauft, welches meine lebensgeister geweckt hat und uns dazu verführt hat nach cowboystiefeln zu suchen. nachdem wir fünsig geworden waren, wollte eve noch "schnell" (mal zum bergkreuz - insider!) und hat mich durch 4 andere geschäfte geschliffen und es im nachhinein so ausgelegt, dass es meine idee gewesen sei. aber anie hat ihr nicht geglaubt, weil sie ihre mutter gut kennt. zum abend hin ging es mir besser und wir sind für unser letztes abendessen schön amerikanisch burger essen gegangen, welche so groß waren, dass man einen spiess durchstekcen musste, damit sie zusammen halten. nach dem abendbrot sind wir mit dem auto (natürlich) noch durch die luxusviertel gefahren und haben uns weihnachtsdekoration angeschaut. die fotos davon sind noch auf anies kamera und werden in ein paar tagen online gestellt! die heimfahrt am nächsten tag war angenehm und ohne zwischenfälle. insgesamt war es ein schöner urlaub. bis es nächste woche nach chicago geht, bin ich hoffentlich wieder gesund :-) familie buckmelters haus smashed potatoes, sweet potatoes, stuffing, turkey, pumpkinpie, cranberrygelly, corn souffle ... Eve, die gastgeberin und köchin wie die paparazzi anie und ich haben "sarar" dekoriert anie hat immer gute laune downtown dallas schuafensterdekoration in der innenstadt das sind longhorns, die rinder, welche typisch für texas sind in der galeria in dalllas, wo man in der ersten etage schlittschuhlaufen kann. anie wollte gerne mit mir eine runde laufen, aber ich fühlte mich zu schwach

11/24/2008

nachtrag

bevor ich mich in den thanksgiving urlaub verabschiede, welchen ich im schönen Dallas verbringen werde, will ich euch noch ein paar impressionen vom bowling und fraukes geburtstagsfeier zeigen, welche wir vorletztes wochenende zelebriert haben. zu frauke geburtstag sind wir bowlen gegangen, mit dalia, ihrem mann, shanon und noch zwei freunden. wir haben uns alle nicht wirklich mit ruhm bekleckert, ich bin auf greandiose 70 bis 80 punkte gekommen, war aber auch jahre nicht mehr spielen.

am samstag letzte woche haben wir dann zum zweiten mal auf frauke angestossen, dann aber in etwas größerer runde. frauke hatte viele freunde und bekannte geladen, die überraschender weise auch gekommen sind und nicht nur versprochen haben zu erscheinen und es am ende nicht gehalten haben. die nacht war laut, gesprächig und lang. die bilder sprechen für sich.. hier ein paar bilder der feier in unserem apartment und hier noch 3 bilder, welche sam gemacht hat vergangenes wochenende waren frauke, shanon und ich dann zu einer hausparty von anie eingeladen und haben getreu dem motto "bein zeigen", trotz eisiger kälte uns in einen rock (ich) und einfach nur leggings (frauke und shanon) gezwängt. es floßen ein paar leckere blaueergeschmackbier in mich rein und dann wars auch schon wieder vorbei. spass gemacht hats trotzdem, was man auch auf den fotos sieht. samstag haben wir dann unsere mexikanische freundin dalia auf ihrer arbeitstelle, im brothers besucht was gut mit einer dordisko zu vegleichen ist, wo sich mädchen so wenig wie möglich anziehen um männer aufzureißen und männer hingehen um halbnackte mädels zu beklotzen, die männer aufreißen wollen. im großen und ganzen sehr lustig anzusehen, da alle aussahen wie grade aus einem hip hop video entsprungen. der tanzstil einiger minderjähriger mädchen hätte auch gut in einen stripclub gepaßt. frauke und ich kamen uns ein wenig außerirdisch vor, da wir weder nutig angezogen noch nutig getanzt haben. wir haben uns mit cocktail trinken und lästern beschäftigt. zu späterer stunde haben wir uns dann noch mit anja und sam getroffen, die auf einem konzert waren und eigentlich wollten wir danach auf eine geburtstagfeier von einem freund von ihm, der in einem der snobstudentenhäuser wohnt, welche wir schon immer mal von innen sehen wollten, was dann leider nciht mehr geklappt hatte. deswegen sind wir aus frust mitten in der nacht um 2 ins walmart gefahren und haben geshoppt. und als kleines extra zum schluss gibts eine tanzeinlage von anja video

11/14/2008

kansas city und skurilitäten

eine woche später komme ich endlich dazu meinen kansas city bericht abzugeben. letzte woche sind wir wieder zur galerienacht in kansas city gefahren, was dieses mal eher eine enttäuschung für mich war. es war sehr kalt am letzten freitag deswegen waren keine besucher auf den strassen zu sehen und auch keine musiker spielten, was dadurch natürlich nicht die gleiche athmosphäre war, wie beim ersten mal im sommer, wo die straßen vor menschen überquillten und an jeder ecke eine band stand. dieses mal wa es kalt und trostlos und ich habe auch nur eine galerie angeschaut, da ich danach auf eigene faust fotos von leuchtreklame, für mein typoprojekt, machen gegangen bin. die ausstellung, die ich mir angesehen habe, war von unserem siebdrucklehrer und einer graduatestudentin. wir sind hauptsächich wegen shawns arbeit gekommen, da er ein nacktes selbstporträt auf mit sand gedruckt hat, was wir natürlich nicht verpassen wollten. das lustige war, dass kaum jemand diesem kunstwerk beachtunfg geschenkt hat, da es auf dem fußboden gedruckt war und sich nicht davon abhob, deswegen ist ein kind auch voll rein gerannt und eine frau einfach drüber gestiegen ohne es zu registrieren. es war lustig die gesichter der anderen besucher zu sehen, die entsetzt und schnappatment das kind anstarrten nachdem es über schwans nacktes bein gerannt war. war haben auch unsere freude mit dem kunstwerk gehabt, wie man auf den bilder erkennen kann. so sehen die studentenhäuser regelmäßig nach dem wochenende aus. man sieht das amerikaner nicht daran denken das auch klopapier mal ein baum war. lecker, pfundstück auf der massstreet brendan bekommt die haare schön und anja auch das sind nun endlich noch bilder meiner decke, die ich als erstes projekt in fiber forms genäht habe und unter der sichs wunderbar schlafen lässt

11/06/2008

halloween und obama

da ich gestern nicht dazu gekommen bin über die letzten äußerst erlebnisreichen tage zu berichten, hole ich das gleich mal noch nach. letzte woche habe ich meinen ersten kürbis ausgehöhlt und ihm ein gesicht verpasst. ich habe einen katzenkürbis geschnitzt und war sehr stolz auf mich :-) es war ein schöner amerikanischer abend, mit amerikanischen freunden und amerikansichen essen und traditionen.



hier nun ein paar impressionen von unserem lustigen umzug quer durch das art and designbuilding mit unseren selbstgefilzten masken. ich habe mich schon lange nicht mehr so unbehaglich gefühlt. aber der rest der klasse hatte spass! zu meiner maske ist dazuzusagen das es eigentlich eine vase oder ein aufbewahrungsbehälter zum an die wand hängen ist. deswegen die eigenartige form. wenn ich die maske wiederbekomme fotografiere ich sie mal und demonstriere ihre eigentliche bestimmung.

hier nun noch ein paar bilder von halloween. anja und ich sind als engel und baby verkleidet in eine bar gegangen und haben uns in aller ruhe die lustig verkleidetetn leute angesehen. die meisten der mädchen waren halbnackt und haben die chance genutzt sich mal einen tag lang so anzuziehen wie sie es schon immer wollten, wie schlampen. die temperaturen waren nicht dementsprechend, sich ein bikinioberteil anzuziehen und einen rock oder kurze hosen, die nicht länger waren als ein breiter gürtel. aber es waren auch sehr kreative kostüme zu sehen. wir haben noch einige analogaufnahmen gemach, die bis jetzt noch nicht entwickelt sind. zu guter letzt berichte ich noch von der wahnsinns-wahl die obama zum präsidenten gemacht hat und die leute in lawrence ausflippen lies. es gab sogar eine studenten, die nicht zum unterricht gekommen sind, da sie wählen wollten und die lehrer waren damit vollkommen einverstanden. mein siebdruckunterricht ist sogar ausgefallen, damit die studenten wählen gehen konnten. also jeder war wirklich aus dem häuschen wegen der wahl und ich denke es gab die größte wahlbeteiligung seit langem. wir haben uns mit zwei amerikanischen jungs getroffen, welche uns in das haus ihrer freunde gefahren haben um dort die rede von obama zu schauen. als wir ankamen saßen ungefähr 15 angetrunkene leute überall im wohnzimmer verstreut um sich obamas rede anzusehen. nach jedem satz den er sprach haben sie gejubelt und geklatscht. die freude war riesig, obamas rede emotional und der ganze abend sehr amerikanisch. nachdem klar war das obama das rennen für sich entschieden hatte, sind wir nach downtown in eine bar gefahren um noch was zu trinken. auf dem weg dahin fuhren viele autos hupend an uns vorbei, was mich and die EM erinnert hat. in der bar angekommen, haben wir erst mal auf obama angestoßen und uns gefreut. als um 2 die bar geschlossen hat, sind wir noch mit zu den jungs und haben noch mal auf obama angestoßen und lustige polaroids geschossen. im großen und ganzen ein gelungener abend!

11/05/2008

neue siebdrucke

wie schon auf meinem design/output blog vorgestellt, habe ich es endlich geschafft meine siebdrucke einzuscannen und einen davon sogar vektorisiert...

10/31/2008

selbstgeschossene und entwickelte fotos

könnt ihr ab jetzt auf flickr unter diesem link angucken

10/30/2008

i love san francisco

endlich ein paar eindrücke von unserem trip nach sf! ich sage nur soviel das ich mich in diese hektisch, ruhige, sonnig, kalte, stürmisch, ruhige moderne, alte stadt verliebt habe. sie ist so gegensätzlich wie sie nur sein kann und genau das ist es, was ich an ihr mag! in downtown erwartet einen das hektische leben mit menschen die nie zu arbeiten scheinen, da die stadt auch tagsüber aus allen nähten platzt und der ruhige strand, an dem man entspannen kann und sich vom wind wegpusten lässt. der hafen mit seinen fischerboten und frachtern, den seerobben und dem pier 39 und daneben chinatown, in dem man gleich lust bekommt nach china weiter zu reisen. die golden gate bridge und die wunderschönen villengegenden, welche wohl jeder schon mal auf einem bild gesehen hat. es ist alles so wie die postkarten es versprechen das es ist - einfach amazing!

aber erst noch ein paar schnappschüsse aus lawrence

nun die san francisco bilder...
der grand canyon von oben aus dem flugzeug aufgenommen wir hatten eine zwischenlandung in LA und das ist der dazugehörige strand :-O william, bei dem wir übernachtet haben, hat uns vom flghafen abgholt und auf direktem wege zum strand gefahren danach hat er uns bei der brücke abgesetzt und wir sind auf erkundungstour gegangen das ist nur für dich ines! palmen!!!!! das ist die kleinste strassenbahn die ich bis jetzt gesehen habe. sie fährt die sehr steilen strassen hoch und runter und dient nicht nur touris sondern auch vielen einwohnern als verkehrsmittel unser starker fahrer nach der fahrt pier 39 mutet an wie eine disneylandkulisse die robben waren nicht nur optisch sondern auch akustisch ein genuss! die berge erschwerten uns das radfahren erheblich. wir haben sie größtenteils geschoben ;-D demonstration der extremen berge in dieser wunderbaren stadt ines!----------------> palmen! der campus von der berkely university bei william in der bar, in der er barkeeper ist williams flauschiger mitbewohner puschkin den ich ins herz geschlossen habe und der meine tasse mit wasser sehr ansprechend fand und er mich scheinbar auch

10/10/2008

finally!

ich komme heute endlich mal dazu einige meiner arbeiten, die in diesem semster entstanden sind, zu zeigen. es sind längst nicht alle, da einige noch benotet werden und ich die fotos, die ich im fotokurs geschossen und entwickelt habe, nicht alle einscannen kann. deswegen sieht man hier jetzt nur eine kleine auswahl...
zum kleinen rest, neben der uni, ist zu sagen, dass ich erstaunt bin, mit wie wenig schlaf der mensch auskommen kann und wie schnell sich der körper an einen 16 stunden-tag gewöhnen kann. Den wunderschönen herbst, der gerade alle blätter verfärbt kann ich leider nur aus dem gekühlten gefängnis namens art and designbuilding, heraus bewundern. das aber auch nur wenn ich im 5 stock arbeite und den blick über ganz lawrence genießen kann, in den unteren stockwerken, in denen ich mich leider auch sehr oft aufhalten muss, haben wir ja leider keine fenster. die kommende woche hat für alle nur 3 tage, da wir ab donnerstag fallbreak haben. dann gehts los nach san francisco!!!!! endlich was von amerika sehen und abschalten vom stress in der uni. also genug geredet, jetzt gibts bilder auf die augen :-)
die ersten bilder zeigen meine arbeiten und die letzten sind von kansas city, wo Anie, aus meiner typografieklasse, und ich zur galerienacht gefahren sind. immer am ersten freitag des monats sind alle museen und galerien kostenlos begehbar und an jeder ecke gibts musiker und die stadt befindet sich im ausnahmezustand. ach und hatte ich erwaehnt das hier sehr viele eichhoernchen rumspringen? Ich war sogar schon auf der internetseite von ku! das ist ein aelteres foto, was von uns gemacht wurde
jetzt aber die fotos meiner arbeiten und von kansas city!
filzbild, habe mir toni zum vorbild genommen. noch nasse gefilzte schuhe hier gibt es einen tollen stoffladen. den stoff von dem kissen, habe ich dort gekauft wir sollten eine 3D form naehen, das ist dabei rausgekommen :) normaler quiltblock mein applikationsquilt eines meiner plakate aus dem fach typografie, zum thema wahl zweite plakat nummero vier. nummer 5 habe ich leider noch nicht fotografiert mein erster siebdruck mein zweiter siebdruck mein dritter siebdruck eigenartiger baumschmuck Anie im farblich zum museum passenden outfit das sieht verdaechtig nach franzoesischer gartenbaukunst aus! wir haben federball gespielt und dumm geguckt in farbe und bunt da war ihr kalt idiotensicher Galerieimpressionen die stadt nochmal bei nacht frueh uebt sich...an jeder ecke gabs musik auf die ohren

9/20/2008

Alltag

Der hat sich bei mir schon eingeschlichen. Ich beginne teilweise zu vergessen das ich in amerika bin. wenn ich abends alleine in den räumen der uni arbeite, fühl ich mich wie in deutschland und wunder mich dann, wenn mich jemand auf englisch anspricht. die zeit vergeht so schnell das ich angst habe, gar nichts zu schaffen und viele dinge zu verpassen, wie zum beispiel das reisen. ich hoffe, dass wir die nächsten wochen noch ein wenig mehr rumkommen als bisher.
viel mehr gibt es nicht zu berichten. ich habe die vergangene woche nichts anderes gemacht als zu arbeiten. ich sollte fotos schießen für mein nächstes projekt in typografie, was ein buch ist, welches sich mit typografie im raum beschäftigt. bei der gelegenheit habe ich noch ein paar witzige schnapschüsse gemacht...

9/14/2008

hamstern, party, konzert, tornado, kansas city und regenbögen

letzte woche sind wir zum ersten mal zu aldi gefahren und haben uns essen für die nächsten wochen gekauft und festgestellt, dass unsere küche deshalb so viele schränke aufweist, da man viel stauraum braucht, wenn man lebensmittel für mehrere wochen kauft. wir haben zu viert ganze vier amarikanische einkaufskörbe gefüllt und nicht darüber nachgedacht , dass wir in einem kleinen vw angereist sind und die lebensmittel auch verstauen müssen.
auf den fotos kann man sehen wie wir die problematik gelöst haben...

letztes wochenende haben wir dann endlich zu unserer einzugsfeier geladen und es sind über den abend verteielt auch viele leute gekommen um unsere kärglich eingerichtete wohnung zu bewundern. wir sind später noch nach downtown gefahren, was nicht viel sinn gemacht ha, da wir erst gegen eins losgefahren sind und hier die bars schon um 2 schließen.
hier ein paar bilder der feier, die nicht gerade aussagekräftig sind... am abend nach unserer party sind wir auf ein konzert von unseren amerikansichen freunden - ich muss dazusagen das wohl jeder dritte hier musik macht und einen plattenvertrag bei irgendeinem label hat, deswegen ist es nciht verwunderlich das man unweigerlich auf musiker trifft. das konzert war durchwachsen und sehr laut. fazit- es war das geld gradeso wert.
lustig fand ich leute mit schwarzen kreuzen (edding) auf den händen zu sehen, welche auf diese weise als unter 21 jährig gekennzeichnet waren. peinlich!
die vergangene woche haben wir nichts anderes gemacht, als zu arbeiten und das von früh bis spät. ich habe es auf ganze 15 stunden gebracht, die ich ohne das designgebäude zu verlassen, auf dem kampus verbracht habe. aber die ergebnise die ich erzielt haben, können sich sehen lassen.
am samstag haben wir dann unseren ersten, und hoffentlich letzen tornado, erlebt. wir waren wieder in der uni, wo denn auch sonst, und haben an unserem quilt genäht, als eine sirene startete. ich sagte noch zu frauke das die das sch****ding ausschalten sollen, weil es nervt und das es witzig wäre, wenn wir fluchend im fünften stock des designgebäudes sitzen und es im ersten stock brennen würde. wir wollten arbeiten, also ignorierten wir die sirenen einfach kurzerhand. bis irgendwann über eine lautsprecheranlage, die lawrenzer polizei zu uns sprach und uns mitteilte, das ein sturm im anmarsch ist und das sich alle in die unteren stockwerke bewegen sollen. gesagt, getan. es war zu diesem zeitpunkt so windstill, dass ich nicht glauben konnte, dass da ein sturm kommen soll. später konnte man dann doch an den bäumen und an der ku fahne erkennen, dass eine ordentliche prise wehte. aber nach einer halben stunde war auch schon alles wieder vorbei.
gestern waren wir dann das erste mal in kansas city mit unserer mexikanischen freundin dalia und ihrer mitbewohnerin shanon. wir sind erst zum brunchen zu dalia eltern gefahren, wo es scharfe tortilachips und spiegelei auf leeren magen gab. später sind wir dann in die innenstadt, auf den plaza gefahren, um ein wenig zu shoppen ( was bei den preisen nicht möglich war) und uns die straßen anzusehen. kansas city wird die stadt der fontainen genannt und sollte auch stadt der skulpturen genannt werden, da wir an ziemlich jeder ecke eine fontaine und an jeder zweiten ecke eine skulptur gesehen haben. ich mag kansas city, es ist viel größer als lawrence und scheint mir vom kulturangeit auch mehr zu bieten. die mädels haben uns angbeboten uns wieder hin zufahren. an jedem ersten freitag im monat öffnen die galerien ihre tore und lassen besucher kostenlos reinschauen. ich denke das könnte interessant sein. und nach thanks giving soll die ganze stadt überwuchert von lichterketten sein.
auf der heimfahrt nach lawrence bescherte uns dann mutter natur einen wahnsinns sonnenuntergang und einen regenbogen, wie ich lange schon keinen so schönen mehr gesehen habe. wie man an der fülle der bilder erkennen kann, war ich sehr fasziniert von dem spektakel :-)

9/04/2008

von früh bis spät

hocken wir inner uni und wissen schon gar nicht mehr wo uns der kopf steht. in den letzten tage ist die temperatur um 20 grad gefallen, was den vorteil hat, das es einen nicht ankotzt nur drinnen zu hocken und zu arbeiten. der unterricht ist nicht wirklich experimentell angelegt aber man kann ihn als solches umwandeln und es bleibt auch viel raum für ideen. ich genieße die möglichkeiten hier sehr, da die ganzen werkstätten und computerpools zehnmal besser sind als in trier. hier ein paar impressionen.

im fiberforms kurs an der nähmaschine
nähe ich grade meinen supply holder und bin froh das ich schon etwas erfahrung an der nähmaschine gesammelt habe. bald gibts noch ein foto von meinem quilt!
lackieren unserer siebdruckrahmen mitten in der nacht am wochenende in der uni, mitten in der nacht fraukes kleine tierauffangstation. zum glück sind die kerle schon tot is klar ne! unserer hauseigener glockenturm, der zu gewissen uhrzeiten sehr schöne töne hervorbringt der eingang zu unserem gebäude, man sieht auf den ersten blick das die amis keine großen architekten sind

8/31/2008

fotos vom kickballspiel

welches wir gesehen haben. es war ein amateurspiel, in welchem mary mitgespielt hat.
weiter unten sind auch noch neue bilder dazugekommen. einfach mal durchscrollen und staunen mein erstes miller! ich hatte noch keinen schluck davon getrunken, seh aber schon aus als hätte ich ne ganze palette leer gemacht :-D steve - o und kyle (wir nennen ihn keil) nach dem kickballspiel sind wir noch kurz mit zu den jungs keil unser personal jesus

8/29/2008

es gibt immer was zu tun!

die letzten tage waren stress pur und daran wird sich in nächster zeit wohl auch nicht viel ändern. besonders nicht wenn wir irgendwann reisen wollen und den stoff nachholen müssen den wir verpasst haben. wir haben die letzten tage ungefähr 10 stunden täglich in der uni verbracht und werden nun auch am wochenende auf dem campus anzutreffen sein, da man in den vielen handwerklichen fächern, die wir gewählt haben, gar nicht genügend zeit hat um alles im unterricht zu schaffen. aber trotz all dem stress, der uns dazu bringt abends um 9 rum schon wie die verrückten zu gähnen und uns spätestens gegen 11 in die betten fallen lässt, macht es mir sehr viel spass. ich habe eine sehr gute wahl mit meinen fächern getroffen und bin hochmotiviert. die profs sind alle noch relativ jung und sehr witzig und nehmen uns deutsche schon mal gern aufs korn. wie luke unser fotoprof, der uns immer die "deutschen mädels" nennt und witze auf unsere kosten macht, mit dem wir gestern unsere zweistündige mittagspause verbracht haben, indem wir über gott und die welt geredet haben. der fachbereich erscheint mir im allgemeinen viel harmonischer als der trier fachbereich, mit seinen dummen kleinkriegen zwischen den profs unter denen die studenten zu leiden haben, da keine zusammenarbeit zwischen den fächern herrscht.
dafür ist hier alles viel schulischer. es wird anwesenheitsliste geführt und wer 3 mal gefehlt hat wird eine halbe note runtergestuft. zudem wird den studenten alles idiotensicher erklärt. zum beispiel hat luke gestern erklärt wie man eine kamera richtig hält und wie man einen film einlegt, nämlich mit der empfindlichen seite zum verschluß hin und nicht anders rum! ich musste mir ein lachen verkneifen, welches er aber bemerkte und darauf erwiderte, dass in amerika alles möglich ist, worauf schallendes gelächter ausbrach.
hier wird auch viel straffer und effektiver gearbeitet. es wird nicht lange geredet und rumprobiert, es wird gemacht! so zum beispiel in siebdruck: wir haben bis jetzt grad mal unser sieb über den holzrahmen (fotos folgen) gespannt und es ordentlich abgeklebt und sollen bis übernächste woche schon die ersten drucke damit gemacht haben. nicht anders ist es in fiber forms ( das fach, welches ich liebevoll "hausfrauenkurs" nenne, da wir nähen, quilten, filzen und stoffe färben) wo wir gleich am ersten tag an die nähmaschinen gegangen sind und übers wochenende unseren eigenen supply holder (werkzeugmäppchen) nähen sollen und ab nächste woche schon mit quilten anfangen sollen. in typografie wurde uns das thema "wahl 2008" gestellt, wozu wir plakate gestalten sollen. ich sollte ein essay schreiben, wofür ich zwei tage zeit hatte, mir slogans ausdenken und fakten zur wahl sammeln. ich wußte anfang der woche gar nicht wo mir de kopf steht, weil ich abends um 5 oder um6 erst nach hause kam, wir noch materialen für die anderen fächer besorgen mussten, wohnungsabnahme war und noch haufen anderer sch**** der zeit kostete und ich keine ahnung über das amerikanisches wahlsystem habe.
aber ich habe jetzt ein gutes thema gefunden,welches hier bald zu sehen sein wird. wie gesagt, abends bin ich wie ein stein ins bett gefallen. heute ist schulfrei, aber auch nicht wirklich. ich geh später zur uni und lackier mein sieb und fang an den supply holder zu nähen. und vielleicht schaffe ich es übers wochenende mal ein paar fotos hochzuladen. dafür braucht man hier viel geduld, weil das uploaden jahre dauert und ich dafür keine nerven habe! also geduldet euch noch ein wenig, ich werde bald mit fotos dienen können. bis dahin

immer am arbeiten
lithografieraum mit steinen auf denen gezeichnet wird
anja bei der arbeit
die zauberhafte dalia, unsere mexikanische freundin

8/24/2008

weggegangen und angekommen

gestern war unser großer umzugstag auf den wir schon so lange gewartet haben. wir sind vormittags zu midwest property, unseren neuen vermietern, gegangen, haben den vertrag unterzeichnet und die schlüssel geholt, die mädels sind von dort aus zur uni und ich zurück zu johns haus. leider habe ich den bus verpasst und musste eine halbe stunde warten, bis der nächste kam. diese situation hat meinen wunsch umzuziehen und mehr in kampusnähe und downtown zu leben, verstärkt. also wartete ich in der brütenden hitze an einer riesen straße, wo jeder aus seinem auto stierte und sich wunderte was ich da mache, auf den bus der nur alle 45 minuten fährt!
bei john angekommen, habe ich angefangen die wohnung zu säubern und mich ständig gefragt warum ich das eigentlich mache, weil er sie uns auch total dreckig übergeben hatte. später kamen die mädels und wir haben den letzten kram zusammengepackt, bis um sechs schließlich patrick dooley (unser typoprof) und megan mit ihren riesenautos vor unserer tür parkten und unser hab und gut innerhalb von minuten auf den pick up geworfen hatten. wir haben da schon gesehen, dass john uns zettel auf den tisch gelegt hatte, auf denen wir unterschreiben sollten das wir die verantwortung dafür übernehmen, wenn die nachmieter früher als dezember ausziehen und wir sollten unsere telefonnummer und die neue adresse angeben, was wir natürlich strickt vermeiden wollten.
wir mussten zweimal fahren, da die tische und eine kommode nicht mit in die autos passte und wären am liebsten einfach abgehauen, nachdem wir die restlichen sachen in den autos verstaut hatten. aber ich dachte mir das man das bestimmt irgendwie regeln kann und bin totesmutig vorgegangen und die anderen 4 leute nebenher. wir bauten uns alle vor john auf und ich gab ihm 100 dollar für die nebenkosten, was meiner meinung nach viel zu viel war, aber egal! john nahm sie an und verwies auf seinen schriebs und darauf das wir einen der ursprünglischen 4 wohnungsschlüssel einbehalten hätten. an diesem punkt waren wir erstmal platt, da wir ihm die drei schlüssel die wir hatten auf den tisch gelegt hatten und er der meinung war wir hätten noch den vierten. anja wollte ihm nicht glauben das er überhaupt jemals vier schlüssel besessen hatte, woraufhin john anfing zu schreien und damit zu drohen das er die polizei rufen würde und das wir ihm den neueinbau des schlosses bezahlen sollten. aber er merkte schnell das sein dummes spielchen alle unbeeindruckt lies deswegen leitete er das thema auf die vereinbarung, die wir unterzeichnen sollten. wir sagten ihm das wir diese nicht unterschreiben werden und er wurde daraufhin ziemlich agressiv. an diesem punkt schaltete sich patrick ein und erklärte ihm, dass wir bei einem anwalt gewesen sind und das er nicht das recht hat uns zu zwingen sie zu unterschreiben, weil er auch nicht das recht hat unterzuvermieten. daraufhin meinte john er hätte bei sunrise village appartments und seinem anwalt, angeblich war er selber mal einer, angerufen und die hätten ihm die erlaubnis gegeben, was ich für eine glatte lüge halte, da ich ein paar tage zuvor mit seinem vermieter gesprochen habe und die nichts davon wussten das wir bei john leben. am ende schrie john das wir aus seinem haus verschwinden sollen, was wir auch taten. als ich in patricks auto stieg zitterten mir die knie vor wut und vor aufregung und angst.
wir stellte alle sachen ins wohnzimmer des appartements und fuhren mit john o´nelio, einem ehemaligen austauschstudenten aus trier, der auch an der KU studiert, zu walmart um uns mit allen sachen einzudecken die wir noch brauchten. unser tag war etwa gegen 2 uhr nachts zu ende, nachdem wir unmengen von geschirr, welches wir beim housewarming ergattert hatten, gewaschen haben, alle zimmer eingerichtet waren und alles essbare im kühlschrank und in vielen der schränke in unserer riesenküche verstaut war.
gestern sind wir dann zur uni gelaufen (!) was vorher nie möglich gewesen wäre, und nach downtown gelaufen, was beides ungefähr 15 minuten fussmarsch ist und haben auf dem kampus in der schönsten sommersonne geskypt, da wir gestern noch kein internet im apartment hatten. wir haben uns von molly, meiner exchangefreundin, bei tarket abholen lassen, nachdem wir noch ein paar plastikmöbel gekauft hatten. (gut das plastik in den 70er erfunden wurde, sonst wären die amis aufgeschmissen!) als krönenden abschluss haben wir hotdogs gegessen und uns später erfolgreich ins internet eingeloggt. also es scheint so als gäbe es doch noch ein happy end :-)
blick von unserem apartmentkomplex aus der livingroom mit elegantem plastiktisch, sponsored by patrick dooley in unserer geräumigen küche unser apartmentblock der ventilator in meinem zimmer - welch ein segen! gleiche matratze in anderer wohnung :-)

8/21/2008

umzug

wir haben es geschafft! wir haben john dazu bekommen, uns ausziehen zu lassen.
nachdem zwei der saudi arabier, die an unsere stelle treten, heute zum verhör bei john angetreten sind und anja schnell etwas schriftliches aufgesetzt hat, dass wir abgesichert sind, hat uns john endlich frei gegeben. er hat zwar auf den vertrag noch geschrieben das wir verantwortlich gemacht werden, wenn die drei saudis vor dezember wieder ausziehen wollen, aber wir haben uns von unserer anwältin(!) sagen lassen, dass er dazu nicht befugt ist, uns diese klausel aufzuzwängen. sie meinte das wir zudem das druckmittel in der hand haben, dass er eigentlich gar nicht befugt ist untermieter aufzunehmen ohne das management, welches das haus an ihn vermietet, davon zu unterrichten. zum glück mussten wir diesen verzweiflungsjoker nicht ziehen, sonst wäre die sache vielleicht nicht so friedlich abgelaufen.
john hat sich natürlich noch quer gestellt mit den zeiten für unseren auszug, weil er dabei sein will, um zu überprüfen, ob wir auch keine seiner Computer mitgehen lassen.*pfff, wer braucht PC´s wenn man nen Mac hat*
wir sind ihm noch ne runde in den hintern gekrochen und haben schon mal angefangen unsere tiefkühlkost zu verspeisen damit sie uns morgen nicht wegtaut. wir haben uns wie die raupen durch den halben tiefkühlschrank gefressen und mit unserer kocherei fast die wohnung abgefackelt. ein wenig essen war auf die heiße heizspirale gefallen und fing an zu verbrennen. da wir zu diesem zeitpunkt noch nicht wußten das in der microwelle über dem herd eine dunstabzugshaube eingebaut ist, die man hätte anschalten können, schmorgelte es stattdessen fröhlich vor sich hin bis ein feueralarm losging. anja schnappte sich die pfanne von der herdplatte, riss die eingangstür auf und stellte sie draußen in den eingangsbereich unseres apartments auf den boden. der feuermelder hörte nicht auf ohrenbetäubend zu piepen und wir standen wie erstarrt da und hatten angst das entweder sprenkler losgehen oder die feuerwehr kommt. das ende vom lied war das gar nichts passierte, der feurmelder ging aus, nachdem genügend frische luft in den raum geströmt war und wir kochten mit zitternden knien weiter.
nach dem essen haben wir in einem panikanfall angefangen alle lebensmittel in pappverpackungen, sowie gewürze und tee in einen wäschekorb zu schmeißen und sind jetzt dabei unsere koffer zu packen um morgen gegen 18 uhr hier auszuziehen.
vorher müssen wir aber noch zu unserem neuen vermieter und den vertrag unterschreiben und uns die schlüssel holen, für unsere neue unterkunft. ich hoffe das alles so hinhaut, ansonsten können wir noch eine nacht hier bleiben, was ich aber nicht unbedingt will.
nun noch zu unserem "first day of classes": kalt, lustig und spannend sind die begriffe, die diesen tag gut umschreiben.
wir haben erst luke jordan unseren photografieprofessor kennengelernt, welcher sehr nett und lustig war. ich glaube es kam kaum ein satz aus seinem mund, bei dem wir nicht gelacht haben. er führte frauke und mich auf eine lustige art und weise die ganzen drei stunden, die wir ihn hatten, vor. er meinte das er alle paar jahre deutsche ausstauschstudenten in seinem kurs hat, die immer im zweierpack aus irgendwelchen koffern rausspringen und meist am ende des kurses mehr über fotografie wissen als er selbst. er hat eine sehr klare aussprache und spricht auch sehr langsam, was es einfach macht ihn zu verstehen und es uns erleichtert über seine witze zu lachen, da wir sie kapieren. aber nach drei stunden in seinem riesigen fotolabor waren wir alle so durchgefroren von der klimaanlage, dass wir halb gerannt sind um das gebäude so schnell wie möglich zu verlassen und uns in der sonne auzutauen.
nach fotografie hatten wir zwei stunden pause und sind auf dem kampus unterwegs gewesen und haben leute, die wir aus megans und marys freundeskreis kennen, getroffen und smalltalk gehalten und sind dann zu unserem zweiten kurs (siebdruck) gegangen. da wir für diesen kurs noch nicht eingeschrieben waren, mussten wir den prof auf knien anbetteln das er frauke und mich noch aufnimmt. er meinte, das er schauen muss wieviel leute kommen und dann entscheidet. er stellte die aufgaben für das semester vor und wir hofften inständig das wir aufgenommen werden. noch der einführung, sind wir gleich zu ihm hin und er hat uns eingetragen, weil eine zwei kursteilnehmerinnen nicht gekommen waren. wir waren glücklich, endlich läuft alles so wie es sollte!
der fresskorb ist gepackt

8/20/2008

stress!

gestern abend haben wir uns mal auszeit von dem ganzen mist genommen und sind mit mary, einer freundin von megan, zur hawk week gefahren. diese woche sind überall auf dem kamous stände aufgebaut mit infomaterial und irgendwelchen vereinigungen die studenten werben, ihnen beizutreten. als lockmittel haben sie merchandisingzeug rumliegen aber wir haben uns fern gehalten. stattdessen haben wir ein kostenloses hot dog und ein crasheis mit sirup übergossen gegessen. auf dem campus gab es dann noch shows von ein paar lokalen band, wovon mir eine sehr gut gefallen hat und ich unbedingt im hier ansässigen cd-laden nach deren cd suchen will.
nach dem konzert sind wir noch mit zu marys und megans freunden in deren haus gegangen und haben uns vorher mit alkoholischen getränken im liquer store eingedeckt. in diesen läden gibt es nur alkohol und man bekommt diesen in einer braunen tüte! wie im film *muhar* es war ein sehr schöner abend, mit lustigen konversationen und sehr netten menschen, die nicht nur interesse häuscheln sondern auch echtes haben!
heute dann sind wir schon wieder den ganzen tag unterwegs gewesen und haben alles für unseren umzug vorbereitet. wir waren bei einer anwältin, die für alle studenten auf dem kampus kostenlos zur verfügung steht und haben gefragt wie die chancen für uns stehen aus dem mietverhältnis rauszukommen und sie gab uns ein paar nützliche tipps. sie würde, falls es vor gericht geht, was es nicht wird(!), uns kostenlos unterstützen. wir haben noch einen professor (patrick dooley) von uns gefragt ob er uns heute abend bei unserem gespräch mit john zur seite steht und er steht auf abruf für uns bereit um uns zu unterstützen. wir bekommen hilfe von allen seiten und müssen den kampf nicht alleine kämpfen. in deutschland würde uns niemand so sehr helfen wie die leute hier!
john tut mir aber auch auf eine gewisse art leid, weil man bei der ganzen sache nicht vergessen darf, das wir die arschlöcher sind, die ausziehen wollen und ihn im stich lassen und nicht umgedreht! er hat alles richtig gemacht und war hilfsbereit. aber es sind auch dinge vorgefallen die nicht ok sind. zum beispiel das er uns wie seine töchter behandelt und unsere schultern oder hände ständig anfasst und uns über den rücken streichelt und komische sexistische sachen erzählt.
diese ganze sache versaut unseren aufenthalt zusehends, was mich ärgert, da wir eine schöne zeit haben wollten und sie uns nun mit nem rechtsstreit versauen. ich freue mich aufs studieren, denn dafür sind wir hier. wir haben schon viele von den profs getroffen und sie sind alle sehr nett. morgen gehen wir das erste mal zur vorlesung und wird morgen hier erscheinen! impressionen von der hawk week

8/19/2008

nur trouble!

wir haben die letzten tage damit zugebracht uns apartments anzuschauen und haben jetzt auch ein wunderschönes auf der emery road gefunden, was genau so viel kostet wie die zimmer bei john. wir haben eine bearbeitungsgebühr von 30 dollar (jeder) bezahlt um das apartment zu mieten und haben johnes gestern abend erzählt. sein immerlächelndes gesicht fror mit einem schlag ein als er hören musste, dass wir ausziehen wollen. er meinte das es nicht gänge, da wir einen mündlichen vertrag haben und der rechtens wäre. daraufhin war unser wir-haben-aber-nichts-unterschrieben-joker geplatzt und uns fehlten gute argumente. john meinte das er uns von anfang an gesagt hätte das die wohnung zwei meilen vom kampus entfernt ist und man es nicht erlaufen könnte. wir hingegen sagten das wir aber vorher nicht wissen konnten das sonntags kein bus fährt und abends auch nicht. er meinte zum hundertsten mal das er uns fahren könnte - alles kein problem. wir wollen aber nicht von ihm gefahren werden und von ihm abhängig sein, das wiederholten wir auf seinen vorschlag zum hundertsten mal. wir drehten uns während der diskussion nur im kreis und kamen nicht wirklich zu einem ergebnis. john wurde immer grimmiger um die mundwinkel herum, deswegen beschlossen wir nachzuforschen ob mündliche verträge rechtens sind und begaben uns auf die suche nach nachmietern, welche eine von johns bedingungen war damit wir hier raus kommen. wir saßen den gestrigen abend vor unseren rechnern und haben ein dutzend leute, die ein zimmer suchten, angeschrieben und zu johns haus eingeladen, damit sie sich die zimmer ansehen können. john meinte er hätte heute keine zeit um sich leute anzusehen, was wir als reine schikane ansehen. er will nicht das wir ausziehen, auch wenn wir ihm jetzt nachmieter ranschaffen, wird er sich quer stellen. wie gott es wollte kam auf unsere anzeige hin, heute ein rudel arabische studenten die drei zimmer suchen zu uns. leider war john natürlich nicht da um den netten besuch in augenschein zu nehmen. wir erzählten im vor einer stunde das wir nachmieter gefunden haben und er fing wieder davon an das er sehr enttäusch sei das wir raus wollen und was wir uns dabei denken. daraufhin wäre mir fast der a*** geplatzt, weil wir das thema schon am vorabend hatten und uns darauf geeinigt hatten, nachmieter zu finden. nun kommen die araber morgen nochmal um bei john vorstelllig zu werden und er wird sich bestimmt denken, was er mit den jungs im haus soll! wir werden morgen auf dem kampus zur union gehen, da gibt es rechtshilfe für studenten. wir wollen keinen anwalt einschalten sondern nur mal fragen ob mündliche verträge hier etwas zählen. dann treffen wir heute abend noch megan, deren vater anwalt ist, und die wird bestimmt auch was für uns tun können. ich bin wieder zuversichtlich das wir doch noch in unsere traumwohnung, mit wundervollem blick über lawrence, ziehen können :-)

8/17/2008

marching jayhawks probe

video
die schulband von KU probt für ihren nächsten auftritt beim footballspiel und wir waren live dabei!

endlich frei!

ich will noch fix vom gestrigen abend berichten. wir waren in einer bar namens "harbours", wo ich mich fragen musste wo denn das dazugehörige gewässer geblieben ist... megan und ihre zauberhafte freundin mary hatten uns in die bar geschleppt und haben uns über den abend verteilt hunderte ihrer freunde vorgestellt, von denen ich grad mal noch 3 oder 4 namen behalten habe. es war sehr nett aber auch sehr laut, amis haben die angewohnheit aus unerfindlichen gründen zu schreien, und man hatte lustige gespräche und leute getroffen die man die nächsten monate gern noch mal wieder sehen würde.
mary war so nett uns nach hause zu fahren nachdem ein typ auf unsanfte und strickte art uns gegen um zwei rausgehauen hatte. die bars sind hier sehr gut organisiert - der ausweis wird kontrolliert ( man muss 21 sein) und die bars schließen pünktlich um zwei. wenn man zu dieser zeit noch nicht ins bett will, ist man gezwungen auf private partys zu gehen, da man auf öffentlichen plätzen nicht trinken darf, egal wie alt man ist.
ich muss zugeben das ich nichts dagegen habe mal früh (um drei) ins bett zu kommen :-)
zum frühstück haben wir heute blaubeer-pancakes gemacht. das sind pfannkuchen die aber dicker sind als wir sie in deutschland kennen. wir hatten einen übelriechenden sirup dazu gekauft, von dem wir, nachdem ich im wörterbuch nachgeschlagen hatte, wussten das es ahornsirup ist. ekelhaft! die ganze angelegenheit war sehr süß, fettig und sehr amerikanisch.
amerikanische freunde

8/16/2008

wir haben ja nix zu tun!

gestern waren wir den ganzen tag, der in amerika nur aus 20 stunden zu bestehen scheint, weil die zeit einfach zu schnell vergeht, unterwegs um uns wohnungen anzuschauen und rumzufahren um häuser "for rent" zu suchen.
wir trafen fraukes exchange freundin kelly (ich hätte nie gedacht das unsere exchange freunde irgendwann eine rolle für uns spielen würden - so kann man sich täuschen!) die uns zu "walmart" und "best buy" gefahren hat damit wir uns mit handys ausrüsten konnten. wir haben welche für 13 dollar das stück bekommen, sie sehen zwar aus wie sch***** aber hauptsache man kann kommunizieren. danach sind wir zu midwest property apartment, einer agentur für häuservermietung, mit denen ich vorher gemailt hatte und in erfahrung gebracht habe das sie günstige apartments anbieten. also sind wir in die agentur gegangen und haben mit einer netten dame gesprochen, die uns gleich einen termin für eine hausbesichtigung gegeben hat. bevor wir uns mit der vermieterin trafen sind wir erst noch mit kelly auf hausbesichtigung "gefahren". dies gestaltete sich folgendermaßen - wir saßen in ihrem auto und sind die straßen in campusnähe hoch und runter gefahren (!). an jedem haus, wo wir ein "for rent" schild und eine telefonnummer der jeweiligen vermietungsfirma sahen, ist kelly etwas langsamer gefahren, damit wir aus dem auto raus die nummer aufschreiben konnten. das ist wohnungssuche auf amerikanisch! bloß keinen meter laufen, man könnte sich ja die schlecht trainierten beinmuskeln zerren!
nach unserer tour mit kelly hatten wir eine verabredung mit patrick dooley, unserem typografieprofessor, der unserer ansprechpartner im designdepartment ist und mit dem ich schon öfter in emailkontakt stand. wir wollten uns in einer kleinen sandwichbäckerei, welche aber leider auch kein dunkles brot bäckt, treffen aber auf dem weg dahin, hat uns patrick aus seinem auto raus schon gesichtet und ist mit uns die anderthalb blocks bis zur bäckerei noch gefahren -> nicht zu viel bewegen!!!!!
aber es war ein sehr nettes treffen, wir haben über viele organisatorische dinge und über deutschland gesprochen. er erzählte das er für ein jahr mit seiner familie in deutschland gelebt hat. er war so nett uns zu unserem besichtigungstermin zu fahren, welcher für halb fünf angesetzt war. wir haben uns zwei apartments angeschaut, wovon das eine sehr schön und neu war. es ist nur ein zweiraumapartment, aber groß genug um darin zu dritt zu leben. die vermieterin erzählte uns das sie noch dreiraumapartments ein paar straßen weiter zu vermieten hat, aber sie uns leider gestern nicht zeigen konnte, was wir dann auf montag gelegt haben.
aber wir waren so neugierig auf die anderen apartments, dass wir in sengende hitze den KU berg hochgelaufen sind um uns die college hill apartements, die ihrem namen alle ehre machen, genauer unter die lupe zu nehmen und waren bei dem anblick der fassade schon begeistert.
nachdem wir uns satt gesehen hatten, gingen wir auf dem campus zur exchange students abschlussparty, welche daraus bestand pizza und salat zu essen, und was sonst, spielchen zu spielen. das erinnert mich immer sehr stark an all inklusive urlaub mit kinderbetreuung. man versucht auf krampf mit leuten ins gespräch zu kommen, obwohl man gar keine lust drauf hat. wir aßen also ein stück amerikanische pizza und setzten uns an einen tisch von dem wir glaubten das ein deutscher und 4 ausländer dran sitzen weil der großteil der leute englisch sprach. es stellte sich heraus, dass alle bis auf ein chinesin deutsche waren. ich musste feststellen, dass eine der asiatischen kameltreiberinen recht behalten hatte, als sie sagte das deutsche immer zusammenhängen würden.
nach der grandiosen party hatte ich einen besichtigungstermin für ein zimmer bei "sean" und seinen zwei katzen. die katzen und er waren sehr nett, aber es stank nach dem futter für die vierbeiner und das zu vermietende zimmer war so klein das nichts mehr als das kingsizebett, welches schon drin stand weil er es bestimmt nicht mehr raus bekommt, da es zu groß ist, reinpasst. und nur einen begehbaren kleiderschrank und ein bett zu besitzen ist mir dann doch zu spartanisch - die mädels sahen das wohl ähnlich.
unser tag endete gegen 2 uhr nachts nachdem anja und ich unsere neuen handys zum laufen gebracht und frauke ihrs geschrottet und wir pläne geschmiedet hatten wir wir am besten lebend aus johns haus rauskommen, nachdem wir ihm gestanden haben, dass wir ausziehen wollen.
heute sind wir dann zum "housewarming" gegangen um uns mit mehr möbeln einzudecken ohne mit den vielen asiaten gerechnet zu haben die scheinbar schon die nacht vor dem basar verbracht hatten um sich die besten stücke unter den nagel reißen zu können. ekelhaft!
wir kamen viertel nach zwölf beim basar an und da war unter den asiatischen wölfen schon alle beute aufgeteilt. ich habe mir erzählen lassen, das sie um 12, als der basar offiziell begann, auf die kostenlosen möbel zugerannt sind und sie, so wie sie waren, auch gleich auf pick ups verteilt haben. für uns blieb noch ein wenig geschirr und eine kommode, die niemand wollte weil sie mehr wiegt als vier männer tragen können. uns wurde gleich hilfe angeboten von wildfremden, die das gute stück zu unserer unterstellmöglichkeit, die wohnung einer deutschen, fuhren. wie wir den koloss da wieder raus, in die eventuelle neue wohnung bekommen sollen, ist mir noch schleierhaft aber ich seh es frei nach dem motto: "haben oder nicht haben". ich hatte molly, meine zugewiesene exchangefreundin, von der ich bis dato abfällig dachte was ich mit ihr soll, angerufen um sie zu fragen ob sie unsere habseeligkeiten fahren kann ohne zu wissen das wir von anderen hilfe bekommen. molly kann sehr gut deutsch sprechen, da sie ein auslandssemester in potsdamm gemacht hat. wir fuhren mit ihr erst mal ein eis essen, was sehr lecker war, weil es frische heidelbeeren und jedes erdenkliche andere obst obendrauf gab.
nachdem der magen runtergekühlt war, sind wir in "walmart" gefahren und danach noch mal zu "best buy" um fraukes handy zu aktivieren. zu hause angkommen, stellte sie fest das es immernoch nicht funktioniert und hat daraufhin ihre exchange freundin gefragt ob sie sie noch mal zu "best buy" fahren könne, was kein problem war. und da dieser tag auch schon wieder zu schnell vergangen ist, machen wir heute abend die nacht zum tag und fahren nach downtown um in einer der bars was zu trinken. morgen wird dann unser erster ruhiger tag an dem nichts zu organisieren oder anzuschauen ist und ab montag geht der ernst des lebens weiter :-)
amerikanische dimensionen eines supermarktes.

8/14/2008

mist!

eigentlich hatten wir vor die tage bis zum semesteranfang zu verreisen aber wir haben leider keine günstigen flüge, weder übers internet noch übers reisebüro, gefunden. Die ladys im reisebüro sagten uns das es sowas wie last minute in amerika nicht gibt und das die preise für flüge je näher der gewünschte reisetermin rückt, nur umso teurer werden. wir wollten gerne nach san francisco oder los angeles aber da hätte der flug hin und zurück schon 300 dollar gekostet, da haben wir noch nichts im magen und kein dach über dem kopf. also haben wir entschieden das geld zu sparen und demnächst irgendwann zu reisen und ein paar wochen früher zu buchen. zudem wurde gestern eine pro und contra liste angelegt, welche die entscheidung ob wir bei john bleiben oder nicht, erleichtern sollte. wie es aussieht nutzen wir die verbleibende woche bis semesterstart dafür uns neue zimmer zu suchen. ich habe im prinzip nichts gegen john (er ist ein komischer kautz, der einfach einsam ist) und ich kann mich mit der momentanen wohnsituation gut arangieren, ganz davon abgesehen das ich mir den stress der suche und des umzugs ersparen will, aber die mädels fürchten sich vor ihm und der weg von unserem appartment zum campus ist nicht unbedingt der kürzeste und die busanbindung, besonders nachts, sehr schlecht. Allein wöllte ich hier aber auch nicht wohnen bleiben, da man wie gesagt ein wenig abgeschnitten ist vom campus und von downtown und ich mich allein auch vor john gruseln würde. diese gründe haben uns zu dem schluß gebracht gestern erneut ins internet zu gehen und uns die wohnungsanzeigen durchzulesen. ich habe zwei angebote, welche sehr gut klingen und die ich mir heute oder morgen anschauen gehe. es wird wohl darauf hinauslaufen, dass jede von uns in eine andere wohnung mit amerikanischen mitbewohnern zieht, was ich nicht unbedingt schlecht finde, da ich dann gezwungen bin mehr englisch zu reden. john zu sagen das wir ausziehen wird ihm das herz brechen, da er so stolz darauf ist uns bei sich zu haben. vor unserer wohnsiedlung die wohnsiedlung, von johns haus aus gesehen johns apartment blick aus johns fenster stein vor johns haus

8/12/2008

die tage vergehen

hier viel schneller als in deutschland. wir haben heute nicht mehr geschafft als checks einzulösen und geld zu tauschen. das geld tauschen erwies sich als äußerst kompliziert. johns bank konnte keine euro sofort tauschen, also mussten wir seine mutter von zu hause abholen und sie zu ihrer bank fahren, weil diese euro wechselt, damit sie über ihren account die euro zu dollar tauscht. ein riesen aufwand für eine kleine sache! danach sind wir mit megan nach downtown gefahren, haben uns ein sandwich reingepfiffen und sind auf die suche nach gebrauchten fahrrädern gegangen und auch fündig geworden. wir haben zumindest schon mal EINEN fahrtüchtigen untersatz. danach sind wir mit megan in eine zoohandlung, in der man viele tiere anfassen konnte, was ich sehr erschütternd fand, da kleine kinder in käfige mit hasen und vögeln greifen konnten und die tiere versucht haben aus ihren behausungen rauszuholen. später haben wir den berg zur uni erklommen und haben uns einen vortrag von tracy über study abroad (austausch) angehört und sind wieder mit dem "T Bus" zurück zu johns haus gefahren. als krönenden abschluß dieses abends, haben wir eine chinesische pfanne mit reis gekocht und nebenbei wäsche gewaschen, in einer waschmaschine so groß wie ein schrank! guten morgen!!!! sehr süße und farbenfrohe eiscreme anderer tag anderes eis überall stehen wasserspender und zeitungsboxen die mädels in downtown

8/11/2008

lustige Anekdoten

heute habe ich endlich wieder ein wenig zeit um zu berichten was uns die letzten zwei tage widerfahren ist. die erste unglaublichket ist, dass ich mich selber abkassiert habe! klingt verrückt und nach science fiction ist aber wirklich so! bei "dillons" stehen kassierautomaten, welche es zulassen das man nicht mehr an die kasse muss, sondern selbst seine produkte über einen scanner zieht, sein gemüse abwiegt und danach bezahlt. ich hoffe das dieser trend in deutschland noch lange auf sich warten lässt, da es viele arbeitsplätze vernichten würde. dieser service macht nur dann sinn, wenn jeweils an allen von 23 kassen, wie bei tarket gesehen, eine menschenmenge von 30 leuten stehen würde und man dann die möglichkeit hat, falls der einkauf klein ausgefallen ist, seine sachen selbst zu kassieren. aber das ist amerika! gestern hat uns john dann nach downtown gefahren, damit wir uns die "altstadt" ansehen und auf entdeckungstour gehen konnten. wir haben ein paar tolle geschäfte aufgetan, wo man viel geld hätte lassen können, aber wir haben uns erst einmal in zurückhaltung geübt. wenn wir die nächsten tage reisen, werden wir noch so viele geschäfte entdecken, das wir uns nicht entscheiden werden können, wo wir unser geld als erstes lassen... heute war unser erster offizieller orientationweek-tag und es war genauso wie ich es erwartet hatte. man wird, wie ein touri auf malle, über den kampus geführt, hört sich dann ein wenig programm an und schaut sich einen imagefilm in einer zu gut klimatisierten aula an, welcher den jayhawk-song und eigenwerbung von KU beeinhaltet, trifft sich später mit seinem kameltreiber, was der gruppenfüher während der woche ist, in meinem fall joyce, eine asiatin, und denn anderen armen touris, die zumeist auch asiatischer abstammung sind, um kennlernspielchen zu spielen, worum sich die geplagten inklusive mir, zum glück drücken konnten! zu diesen kennlernspielchen gehörte zum beispiel, herauszufinden, welcher der 200 exchangestudenten den längsten weg zu KU hatte. ein junge aus kanada gewann mit fast 90 stunden anreisezeit, einen preis. danach schickte uns die kameltreiberin zum gesundheits- und englischzenter, wo wir gefühlte drei stunden warteten um uns termine für einen vermeintlichen englischtest und ein tuberkulosescreening zu verschaffen. auf halbem wege trafen wir zum glück einen deutschen gruppenführer, welcher unsere wege erleichterte indem er uns tracy vorstellte, mit der wir bis dato nur emailkontakt hatten. wir haben uns auf anhieb in diese kleine bezaubernde, hochschwangere frau, die so viel für uns getan hat und jede unserer dümmlichen fragen beantwortet hat, verliebt und klebten bei jedem ihrer worte an ihren lippen. sie hat dafür gesorgt das wir keinen englischtest machen müssen - so waren wir nicht nur verliebt sondern auch sehr dankbar :-) auf dem weg zum "T Bus", welcher durch Lawrence fährt, wollten wir noch unser gebäude, in dem wir die nächsten monate verbringen werden, von innen kennenlernen und gingen hinein. durch zufall lief uns ein mann auf dem menschenleeren flur entgegen und fragte uns ob er uns helfen könne da wir suchend aussehen. wir kamen ins gespräch und er bot uns an, uns durchs gebäude und alle werkstätten zu führen. er zeigte uns 4 computerlabore, mit jeweils 30-40 nagelneuen macs mit cinemadisplays ausgestattet, eine druckwerkstatt, ein fotolabor und die cafeteria. das gebäude gefällt mir gar nicht, weil alles aus gängen besteht, die zu allem übel auch noch unter der erde sind - also keine fenster!!! aber wir sind ja da um zu studieren und nicht aus dem fenster zu schauen! nachdem unser wissenhunger gestillt war, machten wir uns auf, den "T Bus" zu suchen, dafür sind wir ein bis zwei gute kilometer gelaufen. als der zu gut klimatisierte bus an der haltestelle hielt, stiegen wir ein und warfen einen dollar in einen glaskasten neben dem fahrer und setzten uns hin. als es an der zeit war auszusteigen, klingelten wir mit hilfe einer schnur, die gezogen werden muss, um den fahrer zu signalisieren das wir raus wollen. leider klingelte ich wohl zu früh und der bus hielt plötzlich mitten in der prärie an. wir fande raus, dass man die möglichkeit hat den bus jederzeit anzuhalten, wenn man aussteigen möchte. ein billigeres taxi gibt es wohl nirgendswo! der erste tag der orientation week auftauen in der sonne nach 2 stündigem sitzen in klimatisierten räumen, die mädels auf dem campus vor der kansas union ein wildes eichhörnchen auf dem campus sie heißen in den staaten squirrels einer der zahlreichen gänge im designgebäude ein langer heimweg lag vor uns meine KU ID blick zum stadion fraukes neue kamera

8/09/2008

messie-oma, italiener, theater und nachtwanderung

ich bin nun stolze besitzerin einer kingsize-matratze zu der ich auch schon ein spannbettlacken besitze :-) wir haben sie heute von einer alten frau geholt, die sie in ihrer garage stehen hatte. die garage war geschätzte 30 qm groß und bis oben voll mit getüttel und in der mitte des ganzen krams, welcher aus den vergangenen acht jahrzehnten bestand, vegetierte ein rostiger, kaputter, pinker cadillac vor sich hin! später sind wir mit john zum italiener, wo ich mir bruschetta und gebratene rafiolli bestellt habe. es sollten vorspeisen sein, aber sie waren so groß das ich sie nicht geschafft habe! nach dem essen haben wir john überredet die 100 meter bis zum theater zu laufen um uns die schönen, im 19. jahrhundert gebauten häuser, anschauen zu können. das theaterstück war ok. wir haben uns danach gefragt was der künstler uns eigentlich sagen wollte :-) es war doch mehr eine liebesgeschichte als die geschichte von lawrence. vom theater aus fuhr john uns über einen teil des campus und an den jayhawktowers vorbei, in denen wir eigentlich wohnen sollten. ich konnte zwar im dunkeln nicht viel erkennen, aber die größe des campus wurde schnell deutlich! danach sind wir noch auf nachtwanderung gegangen und haben uns die strassen um unser haus herum angesehen. als wir aus dem haus traten, sahen wir im dunkeln eichhörnchen und einen hasen!! (john sagte das es auf dem campus überall wilde hasen gäbe und man die eichhörnchen dort füttern könnte.) wir sind nicht weit gekommen, weil wir im nächsten 24 stunden supermarkt hängen geblieben sind aber auch deshalb ewil man in amerika nichts erlaufen kann. man läuft eine stunde hat sich aber nur 3 straßen weiter bewegt. deswegen haben alle ein auto und deswegen gibt es teilweise keine fußwege(!). morgen gehts ans einschreiben für die orientation week (juhuuu) und ans fahrräder und tische besorgen. einen guten morgen deutschland!! die schauspieler die schauspieler der eingang zum theater keine waffen im theater! auf dem weg zum theater (anja und john) nachtwanderung zu einer tankstelle und zu walgreens schabernack an der verlassenen tanke

zweiter tag

nachdem wir gestern kein internet internet mehr hatten, waren wir alle ziemlich niedergeschlagen und bemerkten das wir doch sehr abhängig von selbigem sind. aber zum glück haben fleißige heinzelmännchen über nacht dafür gesorgt das uns ab heute morgen wieder die volle bandbreite zur verfügung steht. bis eben haben wir übers internet nach tischen, stühlen und Fahrrädern gesucht und waren halbwegs erfolgreich. gleich wird uns megan abholen und wir werden mit ihr zu einer frau fahren, die matratzen für 10 dollar verkauft. danach werden wir eins der fahrraäder aus den internetannouncen und einen tisch holen. zum glück hat megan einen riesigen pick up! ab um 18 uhr gehen wir mit john zum italiener und danach ins theater. in dem stück geht es um die entstehung und geschichte von lawrence. ich denke das es ein schöner abend wird. morgen wird uns john oder megan dann zum campus fahren, wo wir uns einschreiben werden und ein infopaket bekommen. und dann finde ich hoffentlich endlich mal zeit mein zimmer vom staub zu befreien und die fenster zum glänzen zu bekommen. heute habe ich mich gleich nach dem aufstehen ums bad gekümmert, welches wohl seit jahren keinen putzlappen gesehen hatte. die kalkschicht auf der duschkabine und in der sehr großen dusche selbst war so dick das man nicht durch die scheibe blicken konnte. ich habe es geschafft zumindest an einigen stellen für durchsicht zu sorgen. mein zimmer sieht allmählich auch ein wenig wohnlicher aus und wenn ich bald noch einen schreibtisch zum meinem schreibtischstuhl habe, kann man das zimmer als übergangsheimat bezeichnen. beim farmermann tische holen

der erste tag

bestand daraus das wir shoppen waren. aber nicht etwa klamotten, sondern lebensmittel und einrichtungsaccessoires. wir haben bei "dillons" ungefähr 4 bis 5 stunden zugebracht um uns einen überblick über alle produkte zu verschaffen bis unsere füße von der klimaanlage so kalt waren das wir die nase voll hatten! man kann sich die ausmaße eines solchen supermarktes nicht ausmahlen wenn man sie nicht mit eigenem auge gesehen hat. es ist wie im kaufland einkaufen zu gehen, nur 5 mal so groß und mit einem viel größeren einnkaufswagen als gewohnt. ich habe mir haarshampoo und deo gekauft, was von der größe der flasche locker ein jahr reichen wird. Wir haben torten gesehen die wie plastik aussahen. sie waren knallbunt und glänzten silbern, aus einer sprang spongebob. später waren wir noch mal bei "tarkets" und haben stühle, möbel und spiegel aus plastik gekauft. mich beschlich das gefühl, nachdem ich mir hausschuhe aus plastik (clooks) in den einkaufswagen geworfen hatte, das in amerika wohl alles aus plastik zu sein scheint, selbst die brüste der frauen :-D der run auf die besten amerikanischen produkte kann beginnen! lecker bunte torte vor dem dillons mit vollen Körben wir waren alle sehr hungrig als wir fertig mit shoppen waren

8/08/2008

die erste nacht

war genauso misserabel wie die vergangene, weil ich nur von 22 uhr bis 4 uhr geschlafen habe. ab 4 uhr hat mich ein schrei, der sich anhörte wie "water" aus dem schlaf gerissen. nachdem ich mich erst mal orientieren musste wo ich überhaupt bin, vermutete ich john hinter dem geschrei, weil ich im ersten moment gar nicht auf die idee gekommen bin das wir ja auch nachbarn haben und zwar im angrenzenden haus! john wurde mir in diesem moment so unheimlich das ich dachte er würde gleich in mein zimmer kommen und mich auf englisch anbrüllen und schlimmeres. da ich auch frauenstimmen hörte vermutete ich anja und frauke dahinter und bekam noch mehr angst weil sie auch wirres zeug riefen. es beunruhigte mich zusehends das ich meine zimmertüre nicht abschließen kann und deshalb versuchte ich zu verstehen was die stimmen zu sagen hatten. nach einer weile merkte ich das das gebrüll nicht von oben drüber kamen, wo john und die mädels wohnen, sondern von der kopfseite meines zimmers. das beruhigte mich, aber einschlafen konnte ich deshalb auch nicht, weil es viel zu laut war um ein auge zu zu bekommen. also lag ich geschätzte zwei stunden wach, in denen ich feststellte das die sonne in lawrence wesentlich später aufgeht als in trier oder dresden. nämlich erst gegen 6 uhr! ab halb acht konnte ich auf meiner luftmatratze nicht mehr liegen und machte mich daran meine sachen auszupacken und mich danach zu duschen. ich musste festgestellen das es sich schwierig gestaltet, sich in einer duschkabine mit festem duschkopf zu reinigen... zumal ich mir nicht sicher bin ob ich vor der umständlichen wäsche nicht sauberer war als danach, da mir beim wasserhahn aufdrehen eine Chlorwoge entgegen kam, die jedem freizeitbad hätte konkurrenz machen können, daher vermied ich es auch nur einen tropfen von dem warmen nass in den mund zu bekommen. heute fahren wir noch mit john in einen supermarkt, welcher wie "tarket", auch unheimliche ausmaße haben wird, da wird mein erster kauf eine bodylotion sein um meine gechlorte haut vorm austrocknen zu schützen!! mit den supermärkten hier werde ich mich wohl nicht anfreunden können, da ich gewohnt bin in kleinen discountern einzukaufen, wo die auswahl an 200 podukten nicht überschritten wird und hier allein das fastfood regal diese zahl locker schafft. hier ist halt alles weiter und größer. das ist für mich jetzt nicht unbedingt eine neue erkenntnis aber es zu wissen oder live zu sehen ist ein großer unterschied! als wir gestern von chicago, wo der flughafen durch eine s-bahn bedient wird, welche die 5 terminals gebäudes miteinander verbindet, nach lawrence geflogen sind, wo der flughafen nur ein terminal hat, wurde mir die weite von amerika bewußt, da ich sehen musste das weite teile des landes fast nicht bewohnt sind, und sich nur vereinzelte häuser an den sich kreuzenden, schnurgeraden straßen, befinden. es stellte sich mir die frage wie wohl die infrastruktur des landes funktioniert?! grade eben hat john die klimaanlage im haus angeworfen und mir schießt der nächste gedanke in den kopf, nämlich warum wir in deutschland ständig mit dem thema stromsparen und CO2 Emissionen in kontakt kommen und hier scheinbar noch nie jemand davon gehört hat. mir ist klar warum in amerika fast alle häuser eine aircondition haben, da sie aus holz gebaut sind und null gedämmt sind, würde man es ohen gar nicht aushalten. so laut und kalt wie die aircondition, wo sich der generator dafür genau neben meinem zimmer befindet(!), in johns haus ist, so sehr wird sie auch strom verbrauchen. genauso wie die riesigen autos, die hier gefahren werden. als wir gestern am flughafen in lawrence auf unser gepäck gewartet haben, fuhr kein einziges auto an uns vorbei, dass man ohne stufen hätte betreten können!! die dimensionen des innenraums eines solchen autos sind unvorstellbar, die breite umfasst das anderthalbfache eines europäischen autos! ich musste mich fragen was amerikaner wohl über den "smart" denken? mein zimmer als ich ankam mein zimmer, wie es jetzt aussieht

8/07/2008

teichüberquerung

die fahrt mit dem auto von dresden nach frankfurt haben wir ganz schnell und ohne probleme hinter uns gebracht. nach anfänglicher verirrung, haben wir uns dann doch zurechtgefunden und unter verdrückung von tränen voneinander verabschiedet. der flug war angenehm, obwohl ich mehr beinfreiheit erwartet hätte - aus der sitzreihe rauszukommen war schon schwierig, aber in dieser zu schlafen gestaltete sich für mich als unmöglich. das essen war mies, weshalb ich bis jetzt, ungefähr 48 stunden seit dem start, nichts wirklich gutes gegessen habe. denn grillwürstchen, eine eimasse, die trockener nicht sein konnte, und kartoffelpuffer, die vom feuchtigkeitsgehalt der eimasse ähnelten, zum frühstück vorgesetzt zu bekommen, entsprach nicht meinen essgewohnheiten. der versuch zu schlafen scheiterte wie gesagt (bis jetzt), deswegen habe ich mir im eingebauten sitzfernseher kun fu panta angesehen und mich köstlich amüsiert. in chicago war zwischenlandung mit fast 3 stunden aufenthalt, welche wir tatsächlich komplett dafür brauchten unsere visa abstempeln zu lassen und erneut unsere koffer aufzunehmen und durch den zoll und die röntgenappartschaften zu schicken. dann ging es auch schon weiter nach kansas city, mit dem kleinsten flugzeug und mit den lustigsten flugbegleitern was ich bis dato von innen gesehen hatte. die sicherheitsbelehrung wurde witzig und mit viel flirterei abgehandelt und jeder passagier (18 reihen a 4 menschen) wurde einzeln darauf hingewiesen, doch seinen sicherheitsgurt anzulegen. wie es sich für kleine maschinen gehört, haben sie keinen guten druckausgleich und schaukeln sich schön in den himmel empor. nachdem das überstanden war, gabs sogar ein getränk und als man das geleert hatte, war die landung, die schön sanft war, schon nicht mehr weit. in kansas city gabs dann das erste problem des tages, unsere koffer sind nicht mit in der maschine mitgeflogen in der wir saßen, sondern in einer anderen, weil in unserer kein platz mehr für das gepäck war. wir hatten dann die möglichkeit uns das gepäck zustellen zu lassen oder darauf zu warten - wir entschieden uns für letzteres. zwei endlose stunden zwischen klimatisierter flughafenwartehalle und aufgheiztem 28 ° heißem parkplatz vor der halle vergingen, bis wir endlich unser gepäck hatten und zu megan (eine einwohnerin, welche in trier ein auslandssemester absolviert hat und uns nun vom flughafen abgeholt hat) in ihr monströs großes auto steigen konnten. sie fuhr uns dann zu john, bei dem wir ab jetzt leben, und der führte uns erst mal durchs haus. danach sind wir zu "tarked" gefahren und haben aufblassbare schlafmatratzen und etwas zu essen besorgt. die momentane wohnsituation und meine gemütslage würde ich als angespannt bis deprimiert beschreiben, da wir bis jetzt nicht wirklich von lawrence begeistert sind und von johns haus wohl erst nachdem wir alles mal richtig geputzt haben. im moment hocke ich mit meinem labtop auf meiner luftmatratze in einem zimmer, wo viele nicht zusammenpassende, verdreckte möbel kreuz und quer stehen und morgen erst unter uns mädels verteilt werden. vielleicht fühle ich mich dann auch etwas wohler hier, aber in diesem augenblick habe ich nur heimweh, obwohl ich glaubte davor gefeiht zu sein. aber, ich bin guter dinge und denke das die welt morgen schon ganz anders aussieht, wenn wir noch alle nötigen sachen, wie eine richtige matratze, spannbettlagen, einen stuhl und einen schreibtisch, besorgt haben, die zimmer nicht mehr so chaotisch anmuten und mein magen nicht mehr vor hunger grummelt, ich aber null appetit habe. ich werde jetzt so lange wie möglich schlafen und an die ferne heimat denken. euch eine ruhige nacht! am frankfurter flughafen frühs um halb 8 da dachte ich noch es würde schmecken das war mein leckeres frühstück anja schmeckt scheinbar das essen wir sind über grönland geflogen

8/03/2008

noch 3 tage

Die letzten Tage vergingen wie im Flug und in nicht allzu langer Zeit sitze ich in einem amerikanischen Flugzeug und fliege über den großen Teich. Bis jetzt weiß mein Kopf noch nicht was er davon halten soll. Ich hoffe das er es begreift, wenn ich in die Maschine steige. Bis dahin sind aber noch einige Dinge zu tun! Bleibt mir treu - in 3 Tagen berichte ich mit 7 Stunden Zeitverzögerung und einigen Tausend Kilometer Entfernung.